Starlight 'Killjoy' Coquelicot

Zwischen Lust und Frust

Ursula Graber stellt sich Fragen über Feminismus, Genuss-Emanzipation und Rollenbilder. Inspiriert von kritischen feministischen Theorien und Burlesque-Tanz schafft sie eine humorvolle und persönliche Performance, die zum Staunen und Nachdenken einlädt.

“Sind alle Feminist*innen Spaßverderber*innen?”

#Burlesque #intensiv #Sinnlichkeit #Spaßverderberin #Feminismus #Hausfrauenkönigin #schwindeln #schwindlig #Polaritäten #Genuss #Sara Ahmed #Feministisch leben!

Über „Starlight ‚Killjoy‘ Coquelicot“

Die Figur KILLJOY (dt. „Spaßverderberin“) ist eine Erfindung der feministischen Theoretikerin Sara Ahmed und spricht in sexistischen und rassistischen Situationen Ungleichheit ungeniert an. Starlight Coquelicot ist eine Burlesque Tänzerin. Sie zelebriert ihren weiblichen Körper, Sinnlichkeit, Lust und Schönheit. Starlight “Killjoy” Coquelicot, Ursula Grabers Alter Ego auf der Bühne, besitzt beide Charakterzüge. In ihr vereint sich intellektueller Feminismus mit der Zelebration von Sinnlichkeit und Körperlichkeit.
Wie kann Starlight „Killjoy“ Coquelicot eine Spaßverderberin sein und gleichzeitig durch Burlesque Spaß haben? Dieses Spannungsfeld steht im Zentrum des Projekts und erlaubt es der Künstlerin, neue Möglichkeiten des Frauseins auszuloten sowie mit choreografischen Methoden zu experimentieren.

Und dann kam Corona: Allein daheim mit sich und einem Spiegel wurde Ursulas privater Raum zum Labor und Spielplatz, der nun auf die Bühne übertragen wird. Die Bühne als “Schminktischerl” – wo, inspiriert von Feminismus und Burlesque-Tanz, mit äußerlicher Veränderung und dem Spiel mit Charakterzügen experimentiert wird – und das Publikum als Spiegelersatz. Gleichzeitig bietet sich aber auch die Künstlerin als Spiegel für die Zuseher:innen an: Jede:r ist eingeladen, sich in ihr wiederzuerkennen.

Credits

Konzept, Performance, Choreografie: Ursula Graber
Dramaturgie: Koko la Douce (Berlin)
Künstlerische Beratung: Lise Lendais (FR/Wien)
Kostüm: Ana Vivero (Barcelona)
Licht- und Tontechnik: Tom Bergner
Publikumsbetreuung: Laura Halb, Eva Ploder, Helgrit Hofmeister
Organisation & PR: Ursula Graber, Laura Halb
Residency: raw matters (Wien)
Fotos: Edi Haberl, Clemens Nestroy
Trailer & Film: Fabian Czernovsky

Graz, 2020


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Pressestimmen

“Beeindruckend, was Graber mit bemerkenswert kraftvoller, selbstbewusst lasziver wie (zumeist verdeckt) feinfühlig-emotionaler Weiblichkeit auf die Bühne zaubert und/oder knallt. Es amüsiert, es geht unter die Haut und es tut auch weh. Auf jeden Fall bewirkt es etwas, dieses, ihr „selbstverständliches“ und damit glaubhaftes Tun.”

„Die Vielfalt im Angesprochenen oder gar Assoziierbaren ist bei der Reduktion der eingesetzten Mittel eine beachtliche Leistung; überzeugend in seiner Geradlinigkeit, die auf kreativ künstlerischem Können beruht.” (Eveline Koberg, Tanzkritikerin) –>Vollständige Kritik hier

“Es ist sehr viel Spiel und Schmerz darin vereint. Eine Person, die alles sein muss und alles zu bewältigen hat. Aber damit auch kokettiert und es genießt. Gefesselt ist und anonym sein muss. Schwindlig sein und Schwindel. Eine fulminante Hausfrauenkönigin. Zugeknöpft und überdreht. Sehr stark und sehr mutig.” (Karin Scaria-Braunstein BA. MA., Soziologin) –>Vollständige Reflexion hier



Ursula Graber als “Steirerin des Tages” in der Kleinen Zeitung, September 2020
–>Klick den Artikel an um ihn zu vergrößern!

Presse

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