Woman Hood

Ein Tanzperformance-Solo in vier Bildern über außergewöhnliche und eigenwillige Frauenpersönlichkeiten, das Feminine und Maskuline. Der Versuch, ein feministisches Fundament auf der Bühne zu schaffen.

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Die humorvolle Tanzperformance Woman Hood erforscht in vier Teilen unterschiedliche weibliche (Er)Lebenswelten. Sie zeigt außergewöhnliche und eigenwillige Frauenpersönlichkeiten, die unterschiedliche Arten von Macht besitzen, “anders” sind oder einfach aus der Reihe tanzen.
Simone de Beauvoir war der Meinung, dass der Mensch sich selbst zu etwas mache, egal welches Geschlecht, welche Herkunft und Hautfarbe er habe. Diese Gestaltungsfreiheit wird in Woman Hood voll ausgelebt.

Was bedeutet es heute, eine Frau zu sein?
Wie hat eine Frau zu sein? Wie will sie sein?
Ist Verletzlichkeit die neue Stärke?
Was zeichnet eine Sisterhood, ein unterstützendes Netzwerk von Frauen, aus?

Angeregt von Sara Ahmeds Buch „Feministisch leben!“ (2017) startet die Performance im Mikrokosmos Bühne den Versuch, in einer immer noch patriarchal dominierten Gesellschaft, ein feministisches Fundament zu schaffen, das sich auf starken Frauenfiguren gründet. Einer magische Bühnenwelt, mit zeitgenössischem Tanz, aufwendigen Kostümen und mitreißender Musik: Woman Hood inspiriert und lässt Staunen.

Credits

Konzept, Performance, Choreografie: Ursula Graber
Dramaturgie: Hanna Rohn, Bàrbara Raubert
Kostüm: Ana Vivero
3D-Kamera: Pol Monsó Purtí
Licht- und Tontechnik: Lisa Raschhofer
Organisation & PR: Laura Halb, Ursula Graber
Filmaufnahme: Fabian Czernovsky
Filmschnitt & Trailer: Berta Monsó Purtí Graz 2021


Mit freundlicher Unterstützung von


Pressestimmen

…untersucht Graber in diesem hinreißend expressiv getanzten Solo das Feminine und das Maskuline und findet jenseits gewohnter Bilder kratzige, selbstbewusste Weiblichkeit, die sich auf dem Screen hinter ihr immer weiter vervielfacht: Vielschichtigkeit ohne Fragmentierung, was für ein großartiges Bild. Dass die Performance auch noch Spaß macht ist ein dicker Bonuspunkt. (Ute Baumhackl, Kleine Zeitung)

Einer [ein Körpereinsatz], der in diesen und vielen anderen, auch ruhigen, feingeführten Passagen, überzeugt und ausdrucksreiches zeitgenössisches Können unter Beweis stellt.

…ist all dies in seiner immer wieder nahezu impertinent unästhetischen Präsentationsweise packend, berührend und aufrührend.

Die Summe ungewöhnlicher (…) Szenen-Schnipsel (…), die nicht unmittelbar ansprechen, aber umso tiefgründiger und mehrdeutiger sind, macht die Nachhaltigkeit dieser als humorvoll angekündigten, aber tatsächlich tiefernsten, durchdachten Präsentation aus. (Eveline Koberg, tanz.at)

Graber hat keine Angst, grotesk und abstrakt zu sein. Sehenswert! (Hanna Michaeler, Kronenzeitung)

> > Kritik von Ute Baumhackl auf KleineZeitung.at


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